Multiple Sklerose und Medikation

 
Multiple Sklerose und Medikation

Cyclophosphamid (Handelsname z. B. Endoxan ®)

"Kurmäßige" Behandlungen über einige Wochen mit Cyclophosohamid bei Patienten mit chronisch-progredientem MS-Verlauf konnten in kleineren Studien ein Aufhalten der Verschlechterung, manchmal sogar eine Verbesserung zeigen. Insgesamt besteht eine deutlich schlechtere Verträglichkeit gegen über Mitoxantron oder Azathioprin. Cyclophosohamid wird auch als Tabletten eingenommen. Ein Einsatz kommt nur bei ungünstigen Verlaufsformen beziehungsweise bei Versagen der anderen Medikamente im Rahmen einer so genannten Therapieeskalation in Betracht. angesehen.

Methotrexat (Handelsname z. B. Lantarel ®)

Methotrexat wird ebenfalls seit vielen Jahren zur Behandlung von Krebs oder rheumatischen Leiden eingesetzt. In einer vergleichsweise niedrigen wöchentlichen Dosis (7,5 mg) konnte unter anderem in einer amerikanischen Untersuchung bei rasch progredientem MS-Verlauf eine Stabilisierung erreicht werden.

Ciclosporin (Handelsname z. B. Sandimmun ®)

Ciclosporin ist ein weiteres Immunsuppressivum, das sich besonders bei der Verhinderung oder Abschwächung von Abstoßungsreaktionen nach Organverpflanzungen bewährt hat. Zur Langzeitbehandlung der MS hat sich dieses Medikament auch wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen insgesamt jedoch nicht durchgesetzt.




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