Unterstützende Methoden für MS

Cannabis
Studien deuten daraufhin, dass vier verschiedene Cannabinoide zu einer zeitweisen Linderung spastischer und tremoraler Symptome führen. Ähnliche Abkömmlinge des Marijuanas sollen, speziell bei MS-Erkrankten, entwickelt werden können. Die manchmal auch zu Lähmungen führenden Symptome der Spastik, erhöhte Muskelspannung führt zu steifen, unbeholfenen Bewegungen und zu unfreiwilliges Zittern (Tremor), lassen sich bislang nur unzureichend behandeln. Trotz teilweise widersprüchlicher Befunde lassen Einzelbeobachtungen vermuten, dass Marijuana bzw. sein Abkömmling THC (Tetrahydrocannabinol) die Spastizität bei Multiple Sklerose kontrollieren könnte. Eine eindeutige Interpretation dieser Einzelbefunde ist bislang jedoch unmöglich. Ob das Marijuana tätsächlich zu einer Reduktion der Spastizität bei MS führt, bleibt abzuwarten.Apitherapie / Bienengift
Bei der Apitherapie, wie bei vielen anderen Krankheiten, können alle Bienenprodukte verwendet werden, um das weitere Fortschreiten der Krankheit zu stoppen oder die Krankheit zu lindern. Von verschiedenen Wissenschaftlern in aller Welt wurden bis heute mehr als 100 nützliche pharmakologische Wirkungen nachgewiesen.Shiatsu
Shiatsu ist eine anerkannte Methode der ganzheitlich orientierten fernöstlichen Medizin. Durch die Harmonisierung des körpereigenen Energiesystems, welches das Wachstum, alle Körperfunktionen und Bewusstsein von der Empfängnis bis zum Tod lenkt, wird Gesundheit wiederhergestellt und beibehalten. Der eigentliche Ursprung von Shiatsu ist in der Ordnung der Natur selbst zu suchen, im Streben nach Gleichgewicht. Diese Grundaktivität des menschlichen Lebens drückt sich in den fundamentalen Gesetzen des Gebens und Nehmens aus. Jede Krankheit, jeder Schmerz, jede Disharmonie, sowohl physischer wie psychischer Art, ist im ganzheitlichen Sinn, Ausdruck einer Unausgeglichenheit unserer Körperenergie. Durch das Arbeiten mit dieser Energie wird nicht mehr das Symptom, sondern der ganze Mensch mit all seinen körperlichen, psychischen und emotionalen Aspekten behandelt.Shiatsu bedeutet wörtlich übersetzt Finger- bzw. Daumendruck. In der Praxis kann dieser Druck aber auch mit der Handfläche, dem Ellenbogen, Fuß oder Knie entlang der Meridiane ausgeführt werden. Durch einfache Anwendung von Dehnungen, Rotationen und eben jenem Druck ist der Anwender in der Lage, Lebensenergie in Bewegung zu bringen und dadurch die Selbstheilungskräfte des Empfängers zu mobilisieren.


