Was ist eine Magnetresonanztomographie ?
Die Magnetresonanztomographie (auch MRT, NMR oder Kernspintomographie genannt) erzeugt, ähnlich der Computertomographie Schnittbilder des menschlichen Körpers. Sie benötigt im Gegensatz zu der Computertomographie keine Röntgenstrahlen, sondern lediglich ein starkes Magnetfeld und Radiowellen. Das physikalische Prinzip ist schon seit 1946 bekannt, seit Beginn der 80er Jahre wird es auch als diagnostisches Verfahren in der Medizin verwendet. Wann wird eine Magnetresonanztomographie gemacht?
Viele Teile des menschlichen Körpers (zum Beispiel Knorpel, Sehnen, Bindegewebe und Muskulatur oder auch unterschiedliche Gebiete des Gehirns) weisen nur sehr geringe Dichteunterschiede auf und lassen sich deshalb mit der Computertomographie nur ungenügend voneinander unterscheiden. Unter anderem durch ihren unterschiedlichen Gehalt an Wasserstoffkernen lassen sich diese Gewebe in der MRT jedoch sehr gut beurteilen. Die Möglichkeiten der MRT gehen jedoch weit über die "einfache" Darstellung von Körperregionen hinaus. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der MRT-Technik erschließt ständig neue Einsatzmöglichkeiten, eine vollständige Beschreibung aller Anwendungsmöglichkeiten würde den Rahmen dieser Seiten bei weitem sprengen! Der Vorteil der MRT aus medizinischer Sicht liegt nicht nur in der hohen Qualität der Weichteildarstellung, sondern auch in der Tatsache, daß ohne Umlagerung des Patienten jede beliebige "Schnittebene" dargestellt werden kann und das Verfahren ohne Röntgenstrahlung auskommt.Wer darf nicht mittels Magnetresonanztomographie untersucht werden?
Die Untersuchung ist für den Patienten zwar völlig schmerzlos, jedoch laut. Aus diesem Grunde ist das Tragen eines Gehörschutzes (wird zur Verfügung gestellt) Bestandteil der Untersuchung. Die Methode ist seit fast 20 Jahren im Einsatz, gesundheitliche Risiken oder Nebenwirkungen sind bei den verwendeten Magnetfeldstärken bisher nicht beobachtet worden. Wegen der extrem starken Magnetfelder (mehrere Tausendfache des Erdmagnetfeldes), die für dieses Verfahren benötigt werden, dürfen Patienten mit Metallsplittern (z.B. Granatensplitter) nur eingeschränkt untersucht werden. Abhängig von den magnetischen Eigenschaften und ihrer Größe können Metalle im Körper ein Problem darstellen. Neben einer Bewegung der Metallobjekte durch das Magnetfeld kann es zu einer übermäßigen Erwärmung während der Untersuchung kommen.Feste Zahnimplantate können in der MRT in der Regel untersucht werden. Bei anderen metallischen Implantaten (künstliche Gelenke, Metallplatten nach Knochenbrüchen, etc.) muß im Einzelfall über die MRT-Tauglichkeit entschieden werden. Im Zweifelsfall empfehlen wir eine Rücksprache mit dem zuständigen Arzt in der Magnetresonanztomographie, der Ihnen gerne Auskunft geben wird, ob bei Ihnen eine solche Untersuchung unbedenklich durchgeführt werden kann. Implantierte elektrische Aggregate wie etwa Herzschrittmacher, Insulinpumpen oder Nervenstimulatoren dürfen prinzipiell nicht in der MRT untersucht werden. Durch Forschungen unserer Klinik in lesen Sie weiter


