Behandlung der Überkroning (termin 1)
Bis zum fertigen Einsetzen einer einzelnen Krone vergehen normalerweise zwei Sitzungen in einer Zahnarztpraxis. Bei speziellen Kronenarten oder schwierigen anatomischen/kosmetischen Verhältnissen können auch noch eine weitere Sitzungen erforderlich sein. Nach einem gewissen Zeitabstand erfolgt dann evtl. nochmals eine Kontrolle dahingehend, ob sich die Krone gut in die Zahnreihe eingefügt hat und ob die Höhe stimmt.1.Termin
Handelt es sich um eine zahnfarbene Krone, die später zur Versorgung des Defekts eingegliedert werden soll, so muss zunächst die Zahnfarbe bestimmt werden, da der Zahntechniker i.d.R. den Patienten nicht zu sehen bekommt. Besonders mit keramischen Massen und speziellen Techniken ist es heute möglich, den Ersatzzahn so gut zu arbeiten, dass er auch von einem Fachmann bei flüchtiger Betrachtung schwer von einem natürlichen Zahn zu unterscheiden ist. Mehr dazu siehe unter Vollkeramikkrone.Die Farbbestimmung erfolgt mit genormten Farbringen oder (seltener) digital mit entsprechender Elektronik ( Zahnfarbe). Manchmal ist aber mit derartigen Methoden kein optimales Resultat möglich und der Zahntechniker muss sich die Farbe der Nachbarzähne selbst im Mund ansehen, um den Kunstzahn "schön aber unauffällig" zu arbeiten. Befindet sich der Patient dazu im zahntechnischen Labor, also dort wo die Arbeit gefertigt wird, so sind wegen der unterschiedlichen Lichtverhältnisse in Praxis und Labor die besten Ergebnisse zu erzielen.Hilfreich sind auch noch zusätzliche Mundfotografien. Mit modernen digitalen Systemen sind hier erstaunliche Resultate zu erreichen und können per E-Mail ins Dentallabor übermittelt werden.Weiter wird vor der eigentlichen Präparation noch ein Abdruck von dem Präparationsgebiet genommen, um auf dieser Grundlage später ein Provisorium anfertigen zu können.Unter örtlicher Betäubung wird zunächst die vorhandene Karies gründlich entfernt (Abb. oben). Gebiete, welche nahe an den Zahnnerv reichen, werden mit einem speziellen Material abgedeckt. Zur "inneren Stabilisierung" des Zahnes, Materialersparnis der späteren Krone und einem verbesserten Halt auf dem präparierten Zahnstumpf wird in einem zweiten Schritt eine Aufbaufüllung gelegt (Abb. Mitte). Nach diesen vorbereitenden Maßnahmen erfolgt die eigentliche Präparation des Zahnes
Da die Krone über den Zahn "gestülpt" wird, muss der gesamte Schmelzüberzug - je nach Präparationsart mehr oder weniger stark - entfernt (auch gesunde, nicht erkrankte Zahnsubstanz) und der entstehende Zahnstumpf parallel oder leicht konisch (Konvergenzwinkel zwischen 6 u. 12 Grad) beschliffen werden. Zur besseren Verankerung wird u.U. bei nervtoten Zähnen zusätzlich ein Stift in die Wurzel gebracht ( Stiftaufbau). Die Präparation geschieht mit lesen Sie weiter


