Es gibt zwei Besonderheiten, die besonders hervorgehoben werden müssen:
Ist ein Stück Zahn oder ein ganzer Zahn verloren gegangen und ist er nicht mehr aufzufinden und bestehen Beschwerden im Luftröhren- oder Lungenbereich, dann ist es notwendig, sich sehr schnell in ein Krankenhaus zu begeben, denn es besteht die Gefahr, daß das Bruchstück in die Atmungswege gekommen ist. Es führt dort schnell zu schweren Krankheitsbildern.
Ist ein bleibender Zahn komplett herausgebrochen, so besteht die Möglichkeit der Wiedereinpflanzung, wenn man mit dem herausgeschlagene Zahn schnellstens den Zahnarzt oder Kieferchirurgen aufsucht.
Dabei muß der Zahn, da er auf keinen Fall austrocknen darf, unbedingt in Speichel oder in Milch aufbewahrt werden (ohne Reinigungsversuche!).
Tipps zur Vorbeugung
- Bei häufigen schweren Stürzen könnte zur Vorbeugung solcher Zahnschäden eine Art Mundschutz, wie ihn die Boxer tragen, getragen werden. Auch Zungen- und Wangenverletzungen durch Einbisse werden damit vermieden.
- Bei herausnehmbarem Zahnersatz gibt es die Möglichkeit einer besonders stabilien "Modellguß-Prothese". Wenn Kunststoffteile der Gefahr des Splitterns unterliegen, kann dies durch Einschweißen von Nylon- oder Metallnetzen - ähnlich einer Verbundglasscheibe - verhindert werden.
- Bei häufigen Anfällen sind bei Überkronungen die Funktion und Stabilität von vorrangiger Bedeutung gegenüber ästhetischen Gesichtspunkten.
- Natürlich gehört auch die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt/ärztin zur Vorbeugung, um unangenehme Erfahrungen im Mundbereich zu verhindern.
Wechselwirkung
Die bei oder in Zusammenhang mit ärztlichen Eingriffen angewandten Medikamente haben bei richtiger Dosierung keine Wechselwirkung (Interaktion) mit den antiepileptischen Medikamenten(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.epilepsie.sh)


