- Patienten mit schweren Mund- oder Allgemeinerkrankungen, solche die sich einer Chemotherapie unterziehen oder bei Eingriffen am Herzen bzw. Organtransplantationen sollten zwei Zahnbürsten abwechselnd morgens und abends benutzt werden. Zusätzlich wird ein wöchentlicher Wechsel empfohlen, wenn nicht andere Desinfektionsmaßnahmen (s.u.) hinzukommen
- Bei bestehenden Krankheiten im Mund-Rachen-Raum sollte dann ein Wechsel erfolgen, wenn man auf dem Wege der Besserung ist und nochmals nach vollständiger Genesung.
- Eine Entkeimung der Zahnbürste kann z.B. ganz einfach in einer Spülmaschine bei niedrigen Temperaturen erfolgen - teure Produkte, die eine zweifelhafte Dauerentkeimung versprechen, helfen meist mehr dem Hersteller als dem Käufer. Nicht übersehen werden sollte, dass die Zahnpastenreste auf den Borsten eine gute keimabtötende Wirkung haben.E
- Eine theoretisch bestechende Idee, das Plättchen, auf welchem die Borsten gehalten werden, mit einer Silberschicht zu arbeiten um dadurch die keimabtötende metallische Wirkung auszunutzen, hat sich bisher nicht durchsetzen können. ( http://www.piave.com)
Wann sollte die Bürste gewechselt werden?
Zahnbürsten sind nicht für einen lebenslangen Gebrauch geschaffen, sondern gehören etwa alle 2 Monate gewechselt. Klinische Studien belegen, dass nach 3-monatigem normalem Putzen die Reinigungswirkung um 30 % nachlässt und die Besiedelung mit Keimen stark zunimmt. Nach überstanden entzündlichen Erkrankungen im Mundraum (z.B. Zahnfleischentzündungen, Grippeerkrankung, Herpes) sollte ein sofortiger Wechsel oder aber eine gründliche Desinfektion erfolgen. Borstenindikatoren auf Farbbasis - wie z.B. bei der Fa. Oral B - zeigen rechtzeitig an, wann gewechselt werden sollte.(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.zahnwissen.de)


