vor dem Zubettgehen. Abends bitte eine erbsengroße Menge Kinder-Zahnpaste auf die Bürste geben. Danach gibt es dann auch nichts Süßes mehr zu trinken oder zu essen.
  • Schauen Sie immer wieder einmal die Zähne Ihres Kindes genauer an. Schieben Sie die Oberlippe nach oben. Sind die Schneidezähne sauber oder ist Zahnbelag zu sehen?
  • Kaufen Sie zum Kochen und Salzen Speisesalz mit der Aufschrift "Jod und Fluoride" wenn Ihr Kind an der Familienkost teilnimmt. Verwenden Sie eine fluoridhaltige Zahnpasta, wenn Sie sicher sind, dass diese nicht in größeren Mengen verschluckt wird. Achten Sie aber bei zugeführten Fluoridpräparaten darauf, dass es nicht zu viele sind ( Fluoridanamnese). Sollten Sie die Nahrung mit Mineralwasser zubereiten, beachten Sie unbedingt in diesem Zusammenhang dessen Fluoridgehalt, um nicht eine Überdosierung und damit Schäden auszulösen! (Fluoridgehalte von 400 Mineralwassern, Stand 2004: http://www.lagh.hzn.de/ernaehrung/S0015C83F-0015C841 oder ersatzweise unter ©: Fluoridgehalt-Mineralwässer (2004) als Word-Datei). Sie werden erstaunt sein, wie stark die Unterschiede sind!
  • Tun Sie etwas für Ihre eigenen Zähne. Notwendig ist gute Zahnreinigung mit Zahnbürste, Zahnzwischenraum-Bürstchen oder Zahnseide. Verwenden Sie eine Fluorid-Zahnpaste und seien Sie sparsam mit süßen Zwischenmahlzeiten. Der Zahnarzt hilft bei Karies und Zahnfleisch-Erkrankungen und sorgt für ein gutes "Mundgefühl" durch eine Professionelle Zahnreinigung (PZR).Wenn es ihr Kind zulässt, nehmen Sie es mit in die Zahnarztpraxis, damit es sich an das Umfeld gewöhnt. Ab 2 Jahren sollten dann die Zähne in der Praxis untersucht werden, auch wenn sie glauben, dass alles OK ist.
  • Wenn Sie täglich einige Stück Xylit-Kaugummi kauen, beugt das ebenso wie eine eigene gesunde Mundhöhle (s. Tipp 10.) der Übertragung von "Karieskeimen" auf das Kind vor. Xylit ist ein natürlicher Süßstoff, der auch in Früchten vorkommt. Die Kaugummis sollten nur Xylit und nicht noch andere Süßstoffe enthalten.
  • Zeigen Sie dem Zahnarzt, der Prophylaxeassistentin und dem Kinderarzt die gesunden Zähne Ihres Kindes. Freuen Sie sich über den Erfolg.

  • Und nicht zuletzt: Legen Sie als Erziehungsberechtigte einen Grundstein für eine lebenslange zahngesunde Ernährung. Achten Sie schon frühzeitig darauf, möglichst stark zucker- oder kalorienhaltige Getränke und Speisen zu meiden. Glauben Sie nicht den zahlreichen Werbespots über angeblich "gesunde Produkte", besonders für "Zwischendurch". Hersteller sind nicht an der Zahngesundheit Ihrer Kinder interessiert, sondern freuen sich, wenn der Umsatz stimmt. Achten Sie auch noch im Jugendlichenalter darauf, dass die Zähne regelmäßig und richtig geputzt werden.
    (übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.zahnwissen.de)




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