Vielfach wird in der Fachliteratur psychische und soziale Abhängigkeit gleichgesetzt oder in einem Satz genannt. Dies ist weit verbreitet und legitim, da die Grenzen zwischen beiden sehr fließend sind und eine künstliche Trennung immer mehr Problem als Klarheiten aufwirft. Egal ob Alkohol, Medikamente, Schnüffelstoffe oder illegale Stoffe, die sozialen Symptome der Aus- und Abgrenzung aus und von sozialen Beziehungsgefügen können bei einer sich bildenden Abhängikeit von jeder Droge beobachtet werden. Dieser Prozeß der sozialen Aus- und Abgrenzung ist ein wechselseitiger Prozeß, der sowohl von der abhängig werdenden Person, als auch von seinem Umfeld ausgeht. Er vollzieht sich bei Abhängigkeiten von illegalen Stoffen i.d.R. wesentlich schneller als beim Konsum legaler Stoffe.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.jugend-hilft-jugend.de)


