Es gibt sechs Typen von Paniksyndromen
Seit den achtziger Jahren sind die Krankheitsbilder der primären Angsterkrankungen klar definiert.Paniksyndrom mit oder ohne Agoraphobie
Diese Patienten haben Angst- oder Panikanfälle oder dauerhaft die Sorge vor solchen Anfällen und ihren Konsequenzen. Beispiel für eine Frage in der Anamnese: "Leiden Sie manchmal unter plötzlichen und unerwarteten Angstanfällen, ohne dass eine tatsächliche Bedrohung vorliegt?"Generalisiertes Angstsyndrom
Diese Erkrankung wird diagnostiziert bei Patienten, die ständig exzessive Furcht und Sorgen haben, wenn sie mindestens sechs Monate anhalten.Beispiel einer Anamnesefrage: "Leiden Sie häufig unter übermäßig starken Sorgen, die Sie nicht kontrollieren können?"
Agoraphobie
Diese Patienten vermeiden Situationen, in denen es für sie besonders unangenehm sein könnte, einen Angstanfall zu haben.Fragebeispiel: "Gibt es Situationen oder Orte, die Ihnen Angst machen, oder die Sie möglichst vermeiden?"
Sozialphobie
Solche Patienten haben eine dauerhafte, unangemessene Furcht vor Situationen, in denen sie mit anderen Menschen zu tun haben.Beispielfrage: "Fürchten oder vermeiden Sie Situationen, in denen Sie von anderen Menschen beobachtet oder bewertet werden könnten?"


