Generalisierte Angsterkrankung kann zur Überregung des Nervensystems führen!
Die Ängste und Sorgen von Menschen mit einer Generalisierten Angsterkrankung führen zu erhöhter körperlicher Anspannung und zu einer Übererregung des zentralen Nervensystems.Es können folgende Symptome und Beschwerden auftreten:
- Muskelverspannungen und -schmerzen (z.B. Spannungskopfschmerzen)
- Gefühl der inneren Ruhelosigkeit
- körperliche Unruhe
- leichte Ermüdbarkeit, verminderte Leistungsfähigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten
- Reizbarkeit, Nervosität,
- Ein- und Durchschlafstörungen,
- seltener: vegetative Beschwerden wie z.B. Benommenheit, Schwitzen, Schwindel, Mundtrockenheit, Übelkeit, Magenbeschwerden, Durchfall, etc.
Oft tritt generalisierte Angst jedoch zusammen mit weiteren psychischen Problemen auf.
Deshalb sollte auf jeden Fall eine diagnostische Abklärung von einem Arzt oder Psychologen erfolgen.
Die Abgrenzung zwischen Alltagssorgen und generalisierter Angst ist nicht immer ganz einfach.
Unterschiede liegen weniger im Inhalt der Sorgen, als in der Anzahl der von Sorgen betroffenen Lebensbereiche, der Länge und Intensität der Sorgen und der Beeinträchtigung durch begleitende körperliche Symptome.
Nicht unter die Diagnose "Generalisierte Angst" fallen Sorgen, die sich auf ein konkretes belastendes Lebensereignis bzw. eine schwierige Lebenssituation beziehen (z.B. Krankheit in Familie, Verschuldung, Arbeitsverlust, etc.) oder Sorgen über eine eigene körperliche oder psychische Erkrankung bzw. deren Folgen (z.B. Depression, Krebs, Diabetes, etc.)


