Party-Drogen-Konsum

 
Party-Drogen-KonsumKonsumenten von Ecstasy und anderen Designer- oder Party-Drogen sollten, wenn sie schon nicht auf diese Stoffe verzichten wollen oder können, zumindest einige Grundregeln für einen weniger schädlichen Konsum (safer use) beachten. Die wichtigsten Punkte, die in verschiedenen Situationen bedacht werden sollten, werden in knappen Worten skizziert.

Allgemeines

  • Der einmalige Konsum eines Stoffes macht nicht zwangsläufig süchtig!
  • Es ist immer der individuelle Umgang mit den subjektiv empfundenen Vorteilen, die ein Stoff dem Konsumenten scheinbar vermittelt, ob jemand psychisch abhängig wird, oder ob jemand kurz und mittelfristig kontrolliert Rauschmittel konsumieren kann, ohne abhängig (süchtig) zu werden!
  • Regelmäßiger Missbrauch der Drogen führt meistens zur Herausbildung psychischer und körperlicher Abhängigkeitsstrukturen und zur Sucht!
Die „User-Tips“ sollen keinesfalls den Eindruck erwecken, als sei der Konsum von Ecstasy bei Beachtung dieser Regeln völlig unschädlich. Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass jeder Suchtstoff den menschlichen Körper auch negativ belastet. Daran kann auch ein sehr umsichtiger Konsum der Rauschmittel nichts ändern. Dennoch wird hier der Realität Rechnung getragen, dass viele Menschen sich in der Abwägung der Lebensrisiken aus vielerlei Gründen für einen Suchtstoffkonsum entscheiden. Ihnen seien die positiven Wirkungen der Stoffe gegönnt. Die negativen und ungewollten Wirkungen sollten möglichst ausgeklammert werden. Dabei kann das Beachten folgender Vorsichtsmaßnahmen behilflich sein. Eine Garantie sind sie nicht.

Außer den Usern selbst, muss sich immer auch ein soziales Umfeld zum Suchtstoffkonsum eines Menschen oder zu einer beginnenden bzw. manifestierten Abhängigkeit verhalten. Auch für diese Menschen sind im folgenden Kapitel einige Aspekte zusammengetragen. Um es auch gesagt zu haben: Bei allen Ecstasy-Wirksubstanzen handelt es sich um verbotene Wirkstoffe. Jeglicher Handel und Besitz dieser Stoffe birgt das Risiko der strafrechtlichen Verfolgung. Die im ersten Teil zusammengefassten Tipps für User und deren sozialem Umfeld basieren auf drei Grundannahmen, die sich auf alle Suchtstoffe beziehen, egal ob es sich um Alkohol, Heroin, Kokain, Medikamente oder einen der vielen anderen Suchtstoffe handelt.




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