Krebs – Was ist das
Krebs ist ein Sammelbegriff für viele verschiedene Arten bösartiger und damit lebensbedrohender Erkrankungen, die sich in ihrem Verlauf, ihrer Behandlung und ihren Heilungschancen oft sehr stark voneinander unterscheiden. Gemeinsam ist diesen unterschiedlichen Krankheiten ein verändertes, unkontrolliertes Zellwachstum, wobei zuviel unreife Zellen entstehen, die sich zwar selbst vermehren, Funktionen für den Organismus aber nicht mehr übernehmen. Krebszellen sind langlebig, und dadurch geraten die gesunden Zellen im Körper immer mehr ins Hintertreffen. Unbehandelt übernehmen die Krebszellen im Körper die Überhand, was letztendlich den Tod des Menschen zur Folge hat. Krebs kann in unterschiedlichen Grundformen auftreten: Entweder in Form von Leukämie, wobei die weißen Blutkörperchen krankhaft verändert sind. Oder als bösartige Geschwulst, die als Zellwucherung überall im Körper auftreten kann. Zwischen Krebserkrankungen bei Kindern und Erwachsenen gibt es große Unterschiede. Während bei Kindern und Jugendlichen eher systemische Erkrankungen vorkommen, sind es bei Erwachsenen vorwiegend Erkrankungen der äußeren und inneren Oberflächen. Auch ein weiterer wesentlicher Unterschied besteht darin, dass Kinder viel seltener an Krebs erkranken als Erwachsene. In Österreich werden derzeit pro Jahr rund 250 Neuerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres registriert. Zum Unterschied dazu erkranken jährlich etwa 20.000 Erwachsene in unserem Land an einer bösartigen Erkrankung. Welche Ursachen eine Krebserkrankung auslösen, ist bis heute weitgehend ungeklärt. Allerdings glauben Wissenschaftler, dass für das Entstehen von Krebserkrankungen bei Erwachsenen höchst unterschiedliche Faktoren wie Umwelteinflüsse, Erbfaktoren oder persönliche Verhaltensweisen - wie etwa Rauchen - eine wichtige Rolle spielen. Für das Entstehen von kindlichen Krebserkrankungen trifft dies jedoch in den meisten Fällen nicht zu.


