Die Hypnose
Die Schwierigkeit für den Raucher besteht darin sich sein Leben ohne Zigarette vorzustellen. Bei der Hypnose wird der Patient durch eine Art Autosuggestion überzeugt, dass es Zeit ist sich von der Zigarette zu trennen. Erinnerungen an eine rauchfreie Zeit werden geweckt und der Wunsch Nichtraucher zu werden wird verstärkt. Diese Tiefensug-gestion findet in einem Zustand veränderten Bewusstseins statt, in dem der Patient besonders rezeptiv ist. Die Hypnose unter-scheidet sich dadurch von den anderen Therapien, dass sie direkt im Unterbewusstsein einsetzt. Die Gewohnheit der Zigarette tritt oft wie ein Reflex, eine Konditionierung oder ein Automatismus auf. Bei der Suggestion wird versucht auf diesen Mechanismus einzu-wirken und ihn durch andere Verhaltensweisen zu ersetzen. In der Hypnosesitzung werden dem Patienten die Suggestionen "präsentiert". Dieser wird dann die davon aufgreifen, die ihn am meisten mobilisieren; z.B. die Assoziation Tabak-Übelkeit, das positive Gefühl wieder besser zu atmen, sich von einem Giftstoff zu befreien oder eine Abhängigkeit zu besiegen. Diese Aktion auf die Psyche ermöglicht es das Problem der psychologischen Abhängigkeit zu lösen. Eine Studie aus dem Jahr 1992 hat gezeigt, dass die Hypnosetherapie auch bei stark nikotinabhängigen Rauchern effizient ist.(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.aufeminin.com)


