Wie mit Rauchen aufhören?
In der Schweiz gibt es neben den fast 2 Millionen Rauchenden etwa 1.1 Millionen Exrauchende.Auch Sie sind genauso fähig wie diese, mit dem Rauchen aufzuhören!Weniger Zigaretten zu rauchen, ist auf die Dauer keine Lösung. Bei den Rauchenden, die täglich zwischen einer und zehn Zigaretten rauchen, ist das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Vergleich zu Nichtrauchenden immer noch viel grösser.
Das Umsteigen auf Light-Zigaretten ist kein Ausweg. Raucher und Raucherinnen von Light-Zigaretten inhalieren gleich viele Schadstoffe wie bei normalen Zigaretten. Zögern Sie nicht, sich an eine Spezialistin oder einen Spezialisten für Tabakentwöhnung zu wenden. Aufgrund eines von Ihnen ausgefüllten Online-Fragebogens erhalten Sie individuelle Tipps für den Rauchstopp.
Medikamente erleichtern ebenfalls den Ausstieg. Nikotinhaltige Medikamente sind nicht gefährlich. Nikotin ist nicht Krebs erzeugend. Nikotinersatzprodukte (nikotinhaltige Hautpflaster, Inhalatoren, Kaudepots und Sublinualtabletten) sind sinnvolle, ergänzende Hilfsmittel bei einem Rauchstopp. Sie helfen, die Begleiterscheinungen zu lindern, die beim Verzicht auf die regelmässige Zigarette auftreten können (dringendes Bedürfnis zu rauchen, Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Depression, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhter Appetit und Gewichtsanstieg). Diese Produkte sind allerdings keine Wundermittel und setzen wie alle anderen Methoden den Willen zum Aufhören voraus. In jeder Apotheke oder beim Hausarzt erhalten Sie Auskunft über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Produkte.


