Wirkungen regelmässigen und langjährigen Kiffens
Immer wieder wird behauptet, Cannabis verursache Krebs. Dies gilt ohne Zweifel für Lungenkrebs. Der Zusammenhang zu weiteren Krebsformen wurde nur an Nagetieren nachgewiesen und auch nur mit sehr hohen THC-Dosen. Es gibt keine schlüssigen Beweise, dass Cannabis-Rauchen das menschliche Immunsystem schädigt. Im Gegenteil: Auf Grund von Tierversuchen wird vermutet, dass der günstige Effekt von Cannabis bei Multipler Sklerose - einer Autoimmunerkrankung - zumindest teilweise durch eine immunmodulierende Wirkung gewisser Komponenten zustande kommt. Cannabis soll sogar gegen Krebs wirken: THC, von einem spanischen Team direkt in eine bestimmte Art bösartiger Hirntumoren gespritzt, führte bei Mäusen zu einem erheblichen Rückgang der Krebsgeschwulst. Wer über Jahre und viel kifft, riskiert hingegen eine chronische Bronchitis: Husten, Auswurf und einen pfeifenden Atem. Und daraus kann auch ein Lungenkrebs entstehen. Darin schlägt der Cannabis-Zigaretten-Rauch den Tabak um ein Vielfaches: Das rauchen einer einzigen Cannabis-Zigarette scheint nach neueren Studien genau so schädlich wie 7 Tabak-Zigaretten! Wenn Tabak und Cannabis gemeinsam geraucht werden, verschlimmern sich die Folgen für die Lungen. Laut diesen Untersuchungen soll der Teergehalt von Cannabis um 50% mehr Karzinogene enthalten als Tabak. Hinzu kommt, dass ein Joint viermal so stark inhaliert wird wie eine gewöhnliche Tabak-Zigarette. Dadurch gelangen grössere Mengen von Teer und Kohlenmonoxid in die Lungen.Eine Legende ist, dass Kiffen während der Schwangerschaft das Risiko erhöhe, das Baby bei der Geburt zu verlieren. Allerdings ist das Risiko für ein geringes Geburtsgewicht des Babys erhöht. Frühe Studien, die einen Zusammenhang mit Hirnschäden herstellten, konnten nicht bestätigt werden. Jedoch kann Langzeitkonsum kognitive (Wahrnehmungs-, d.h. Gedächtnis- und Aufmerksamkeits-) Schädigungen verursachen.
Die Risiken des KiffensWährend dem Rausch
- Angst oder Panik, besonders bei Personen, die erstmals rauchen. Manchmal auch: Übelkeit, Erbrechen, Brennen im Hals, Mundtrockenheit, Reizhusten und Gliederschwere.
- während des Rausches ist die Aufmerksamkeit eingeschränkt und das Gedächtnis arbeitet schlechter. lesen Sie weiter


