Woraus besteht Holzrauch?

Holzrauch, was heisst das?
Als Holzrauch bezeichnet man jene Stoffe, welche bei der Verbrennung von Holz nicht verbrannt werden und in die Luft entweichen. Dazu gehören etwa:
- Kohlenmonoxid (CO): erschwert dem Blut die Zuführung von Sauerstoff ins Gewebe
- Stickoxide (NOx): können bei Kindern die Widerstandsfähigkeit gegen Lungeninfektionen reduzieren
- Kohlenwasserstoffe (HC): können die Lungen schädigen und das Atmen erschweren
- Mikroskopische Partikel und kondensierte Gase, die sich in der Lunge einlagern und Schaden anrichten können
Viele dieser Stoffe treten auch im Tabakrauch auf - das Einatmen von Holzrauch ist vergleichbar mit Passivrauchen.
Gesundheitliche Auswirkungen
Holzrauch enthält derart kleine Partikel, dass die natürliche Abwehr des Körpers nicht verhindern kann, dass sie tief in die Lungen eindringen. Einmal eingeatmet, können sich die Partikel im Lungengewebe über Wochen oder sogar Jahre einlagern, bevor sie abgestossen werden. Dies kann zu strukturellen Schäden und und chemischen Veränderungen des Lungengewebes führen und die Infektionsresistenz vermindern.Die häufigsten gesundheitlichen Auswirkungen sind Kopfschmerzen und brennende Augen. Die feinen Partikel können das Lungengewebe jedoch auch dauerhaft schädigen und zu ernsthaften Atemwegserkrankungen führen sowie zu Infektionen, Bronchitis, Lungenemphysemen und Krebs.
Holzrauch kann zudem bereits exisiterende Krankheiten wie Asthma, Herzkrankheiten und Pneumonie verstärken.
Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit Lungen- oder Herzproblemen


