Nach erfolgter Ansteckung mit dem Virus und einer Inkubationszeit von einer bis drei Wochen kann bei einigen Patienten eine akute grippeähnliche Erkrankung auftreten. Diese unspezifischen Krankheitssymptome (Fieber, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Halsschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen u.a.) lassen jedoch keinen direkten Schluss auf eine HIV-Infektion zu. Darauf folgt ein monate- bis jahrelanges Stadium, in dem zwar Viren und Antikörper gegen HIV im Blut nachweisbar sind, der Infizierte sich jedoch gesund fühlt. In dieser Phase kann er die Krankheit aber bereits unwissentlich an andere Personen weitergeben. Erste Anzeichen, die zeigen, dass die Krankheit fortschreitet, können vermehrte Pilzinfektionen, Durchfälle, geschwollene Lymphknoten, Fieber oder Gewichtsverlust sein. Das letzte Stadium der Infektion entspricht der Krankheit AIDS. Dabei können unter anderem folgende Erkrankungen auftreten, die teilweise von opportunistischen Erregern verursacht werden:
- Erkrankungen des Nervensystems z.B. Meningitis (Hirnhautentzündung), Schwäche, körperliche und geistige Ausfälle.
- Infektionen mit Toxoplasmose-Erregern.
- schwere Formen der Lungenentzündung mit sehr schwer zu behandelnden Keimen (z.B. Pneumocystis)
- ausgedehnter Pilzbefall von Schleimhäuten, z.B. in Speiseröhre oder Luftröhre.
- Virus - Infektionen (z.B. mit Herpes - Viren oder dem Cytomegalievirus).
- Tuberkulose.
- Durchfallerkrankungen.
- bestimmte Krebsformen (z.B. Karposi-Sarkom).
- starker Gewichtsverlust.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.meine-gesundheit.de)


