Als Vater mit zur Geburt?
Besprechen Sie gemeinsam ganz offen, ob Sie bei der Geburt anwesend sein möchten oder nicht. Da der größte Teil der Männer heutzutage dabei ist, kann so ein sozialer Druck entstehen. Und manche
Väter entscheiden sich mitzukommen, obwohl sie sich dem vielleicht gar nicht gewachsen fühlen. Beide Partner sollten es aber wirklich wollen.
Sie sollten als Mann auch an sich denken - und dürfen auch nein sagen. Ihre Partnerin wird vielleicht enttäuscht sein, wenn Sie nicht dabei sind, es letztendlich aber akzeptieren. Denn gegen Ihren Willen an der
Geburt teilzunehmen, ist weder für Sie noch für Ihre Partnerin sinnvoll.
Informationen nehmen Unsicherheiten
Wenn Sie kein Blut sehen können oder sich Ihnen allein beim Geruch eines Krankenhauses der Magen umdreht, kann es Ihnen vielleicht helfen, einen
Kreißsaal zu besichtigen oder einen
Geburtsfilm zu sehen (es fließt nicht viel Blut) und vor allem den
Ablauf einer Geburt kennen zu lernen. Falls Sie trotzdem unsicher sind: Halten Sie es sich offen! Gerade in der langen Zeit der Eröffnungsphase kann für Ihre Partnerin Ihre
Anwesenheit sehr wichtig sein. Sie müssen dabei gar nicht besonders aktiv sein. Viele Frauen empfinden das Dabeisein ihres Partners, auch wenn er „bloß“ Händchen hält, als große Hilfe und Sicherheit. Falls Sie nicht die ganze Zeit dabei sein möchten, ist es für Ihre Partnerin vielleicht hilfreich, noch eine ander Begleitung zu haben.
Geburtsvorbereitung für Väter
Abgesehen davon, dass Sie im
Geburtsvorbereitungskurs viel über den Geburtsablauf erfahren, können Sie auch die Körperübungen mitmachen. Von den Übungen zur Körperhaltung, Entspannung können Sie ganz persönlich profitieren. Am wichtigsten sind aber die Übungen zur richtigen
Atemtechnik. Fast alle Frauen sagen nach der Geburt, dass ihnen das Mitatmen ihres Partners, vor allem in schwierigen Phasen, besonders geholfen hat.