Diabetes und Sexualität

 
Diabetes und Sexualität

Sexuelle Probleme beim Mann

Der Diabetes kann bei Männern verschiedene Beschwerden hervorrufen und damit sexuelle Probleme auslösen:
  • Abnahme der Lust (Libido)
  • Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr und das Ausbleiben eines sexuellen Höhepunkts können eine Lustlosigkeit bedingen. Hinter diesem Problem verbergen sich oft seelische Ursachen, wie z.B. Versagensängste, die bisweilen zu Depressionen führen können.
  •  Störungen beim Samenerguss (Ejakulationsstörungen)
  • Ein weiteres Problem sind Störungen während des Samenergusses. Die häufigste Störung ist eine verminderte Samenausschüttung. Sie wird durch eine Fehlsteuerung ausgelöst, bei der der Samen in die Blase und nicht nach außen abgegeben wird. Diese Störung ist insbesondere für Männer mit Kinderwunsch von Bedeutung, da es in Folge zur Unfruchtbarkeit kommen kann.
  • Potenzstörungen (Erektionsstörungen)
  • Am häufigsten kommt es bei Männern zu Potenzstörungen, in deren Verlauf die Fähigkeit einer ausreichenden Gliedversteifung (Erektion) abnehmen kann. Der Geschlechtsverkehr wird unmöglich oder muss frühzeitig abgebrochen werden.
Als Ursachen kommen verschiedene Faktoren in Frage. Sie können einzeln oder als Kombination sexuelle Störungen bewirken:
  • Nervenschädigungen (Neuropathie) bedingt durch einen über längeren Zeitraum schlecht eingestellten Blutzuckerspiegel.
  •  Gefäßerkrankungen, die sich bei bestimmten Herzkrankheiten, bei zu hohen Blutfettwerten oder anderen Faktoren, die zu Durchblutungsstörungen führen, entwickeln.
  • Einige Medikamente, wie z. B. Blutdrucksenker, Beruhigungsmittel oder Medikamente gegen Depressionen können ebenfalls Störungen auslösen. Sie sollten mit Ihrem Arzt besprechen, ob die Ihnen verordneten Medikamente sexuelle Probleme bewirken können.
  • efühlsmäßige oder seelische Faktoren wie Depressionen, Ängste, mangelnde Selbstachtung und Stress erzeugen häufig sexuelle Unlust, auch wenn sie nicht die Hauptursache der Störungen sind.
  • Verminderte Bildung von männlichen Sexualhormonen (Testosteron).
  • Übermäßiger Konsum von Alkohol.
Es bieten sich verschiedene Behandlungsmöglichkeiten an. Wichtig ist das frühzeitige Aufsuchen eines Urologen, um mit ihm Beschwerden und Probleme zu erörtern. Er wird Sie nach einer eingehenden Untersuchung beraten lesen Sie weiter




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