Die häufigsten Ursachen der Sterilität bei Mann und Frau

Die häufigsten Ursachen bei der Frau:
- Störung der Eibläschenreifung und Ovulation als Folge von ungesunder Lebensweise, Hormonstörungen, Operationen, Chemotherapie, Bestrahlung, Antikörperbildung, fortgeschrittenem Alter oder einer genetischen Störung
- Störung der Befruchtung
- Störung des Eitransports und des Spermientransports als Folge von von verklebten Eileitern aufgrund von Entzündungen und Operationen, unzureichender Schleimsekretion im Gebärmutterhals oder von Antikörpern gegen Spermien
- Störung der Implantation als Folge von narbig-entzündlicher Schädigung oder unzureichender Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut, Gebärmutter-Myomen und Antikörpern
- Endometriose
Die häufigsten Ursachen beim Mann:
- Ejakulationsstörung (Nervenlähmung, Impotenz etc.)
- Störungen der Samenzellenbildung als Folge von Entzündung (Mumps etc.) oder Krampfadern am Hoden (Varikozele) oder einem Hodenhochstand, Hormonstörungen, Operationen, Chemotherapie, Bestrahlung
- Störung des Spermientransports als Folge von Operationen, Entzündungen, Verletzungen, erblich bedingter Fehlanlage
Bis zu welcher Stufe ein Paar bei der Sterilitätsbehandlung auch geht: Es empfiehlt sich eine psychologische Begleitung. Eine Psychotherapie erlaubt dem Paar einerseits, den Druck zu thematisieren, dem es ausgesetzt ist. Andererseits kann es sich frühzeitig mit Alternativen zum eigenen Kind beschäftigen: Adoption, Pflegekind, Tageseltern, Patenschaft. Oder schliesslich auch vom Kinderwunsch abzulassen, ohne dass die Partnerschaft bedroht wird. Oft bringt gerade das Loslassen den ersehnten Erfolg. Viele Frauen werden ganz wie von selbst schwanger, sobald sie die Hoffnung auf den Nachwuchs begraben haben.


