Die Spermizide und Sterilisation

 
Die Spermizide und Sterilisation

Die Spermizide


Durch die Verwendung von samenabtötender (spermizider) Cremes, Salben, Schaum oder anderer chemischer Erzeugnisse, die in die Scheide eingeführt werden, können eindringende Samenzellen oft, aber nicht mit ausreichender Zuverlässigkeit beseitigt werden, da immer wieder einzelne Spermien diese chemische Barriere durchdringen und zur Befruchtung gelangen können. Derartige Mittel eignen sich also in der Regel nur in Kombination mit dem Scheidendiaphragma zur sicheren Verhütung. Ihr Vorteil liegt in erster Linie in der zeitlich unbegrenzten Verfügbarkeit dieser Substanzen, die in Apotheken, Drogerien und bei Familienberatungsstellen ohne Rezept zur Verfügung stehen.

Die Sterilisation

Eine sichere, wenn auch zumeist nicht rückgängig zu machende (irreversible) Methode der Verhütung stellt die Sterilisation dar. Mit einem chirurgischen Eingriff oder auch durch Anwendung moderner Lasertechnik werden dabei entweder die weiblichen Eileiter oder die männlichen Samenleiter durchtrennt und die Stumpfenden verschlossen. So können bei unveränderter Hormonproduktion, bei unveränderter sexueller Erlebnisfähigkeit und Potenz weder eine reife Eizelle in die Gebärmutter noch eine Samenzelle aus dem Hoden in die Harn-Samenröhre des Mannes gelangen. Eine Befruchtung ist nicht mehr möglich. Die Zuverlässigkeit der Methode ist sehr hoch, ihr Nachteil besteht in ihrer Endgültigkeit, weshalb sie nur für Paare geeignet ist, die sich mit großer Sicherheit keine Kinder mehr wünschen.




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