Jod und Sexualität

 
Jod und Sexualität

Sexualität

Jod macht geil. Das ist der Grund, warum man Lust in Form einer Seereise (mit der damit verbundenen jodhaltigen Meeresluft) kaufen kann. Auch die aphrodisierende Wirkung von Austern (die wie die meisten Meerestiere einen hohen Jodgehalt haben) rührt hierher. Statt Austern können Sie allerdings genau so gut Ölsardinen essen oder deutsche Milch trinken. Deutsche Milch beinhaltet nämlich inzwischen mit 50 µg Jod/100 g fast genauso viel Jod wie Austern. Nur - wer würde schon pfundweise Austern essen ? Nun wissen Sie, warum Milch müde Männer munter macht.

Jod im Übermaß kann ein übersteigertes sexuelles Verlangen auslösen. Der Gedanke an Sex bestimmt dann den gesamten Tagesablauf, man wird regelrecht sexsüchtig. Ein Grund hierfür ist sicher auch die beruhigende Wirkung, die von den beim Orgasmus ausgeschütteten Endorphinen ausgeht. Diese Aus-schüttung kann durch den Einsatz bestimmter Sexualpraktiken (wie z.B. S&M) noch gesteigert werden.

Durch die Sexsucht und die Fixierung auf die beruhigende Wirkung der Endorphinausschüttung tritt genau wie bei Alkoholikern oder Fixern ein Persönlichkeitsverlust auf. Die Fähigkeit zärtlich oder mitfühlend zu sein nimmt in dem Maße ab, wie sich alles nur noch um den nächsten "Schuss" d.h. Orgasmus dreht.




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