Was heisst Impotenz?

Keywords (Begriffe, die in diesem Zusammenhang gebräuchlich sind)
- Potenz: Die Fähigkeit einen Geschlechtsakt auszuführen
- Impotentia generandi: das Unvermögen Kinder zu zeugen (unerfüllter Kinderwunsch)
- Impotentia coeundi: das Unvermögen, eine für den Geschlechtsakt ausreichend feste oder ausreichend lang andauernde Versteifung des Gliedes zu erreichen.
- Libido: Lust auf geschlechtliche Betätigung
- Erektion: Versteifung des männlichen Gliedes
- Ejaculatio präcox: Vorzeitiger Samenerguss
Zu Beginn der
Erektion wird im Glied die
Blutzufuhr verstärkt und die Blutabfuhr blockiert, sodass die nachfolgende Versteifung erfolgt. Nach dem Orgasmus werden diese Umbauvorgänge rückgängig gemacht. Unter Impotenz wird häufig die Unfähigkeit einen Geschlechtsverkehr zufrieden- stellend auszuführen verstanden. Es können davon sowohl ältere aber auch junge Männer betroffen sein. Die Ursachen sind unterschiedlich.
Ursachen für eine Impotenz
- Psychische Störungen Neurosen,Depressionen
- Neurologische Erkrankungen Multiple Sklerose, Wirbelsäulenverletzungen Rückenmarkserkrankungen
- große operative Eingriffe im Becken (Dickdarm,Prostata)
- Herz-Kreislauferkrankungen Bluthochdruck
- Gefäßerkrankungen-Gefäßverschlüsse
- Medikamente: Hochdruckmedikamente ,Psychopharmaka als Nebenwirkung,
- Diabetes
- längerdauernde sexuelle Enthaltsamkeit, Verlust der körperlichen Fitness, Bewegungsarmut, Mangelernährung
- Änderungen der Hormonspiegel: Das Testosteron (männliches Geschlechtshormon) ist bei etwa 10% der Männer mit erektiler Impotenz erniedrigt.
- Es gibt aber einen fließenden Übergang von organischen zu psychischen Ursachen. Das heißt nach den ersten Erektionsproblemen bekommen diese Männer häufig schon Angst vor dem nächsten Geschlechtsakt und müssen aus diesem Teufelskreis organische Ursache und psychische Störung der Angst wieder herausgeholt werden.
- Jede Erektion ist ein erneutes Training für den Schwellkörper und verbessert die nächste Erektion. Auch hier gilt der Grundsatz was man nicht ständig gebraucht geht verloren
Therapiemöglichkeiten
Schon ein Gespräch über den
Gesundheitszustand des Patienten und über sein Sexualverhalten kann klarstellen, welches individuelle Problem entstanden ist. Leistungsdenken und falsche Vorstellungen über das Sexualverhalten aber
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