Achtsamkeit während das Laufen

Langsamkeit
Langsamkeit ist der entscheidende Faktor, der uns von der Hektik der Welt fern hält und uns hilft, das eigene Tempo zu finden. Wir entschleunigen, anstatt wie üblich zu beschleunigen. Wir normieren uns nicht durch Tabellen und Messgeräte. Nur unser Tempo kann das richtige Tempo sein. Für die meisten bedeutet das, weniger zu tun, als sie glauben, tun zu müssen. Statt Sport betreiben wir Bewegung. Statt objektiv etwas zu messen, spüren wir uns subjektiv. Statt wegzurennen, laufen wir nach innen. Statt etwas zu trainieren, lassen wir los und finden unseren persönlichen Rhythmus und unsere Einheit. Bei zu hohem Tempo kommen wir ausser Atem, Hören und Sehen vergehen uns, und das Laufen kann zu einem unangenehmen Erlebnis werden. Vorschlag: Beginn jeden zweiten Tag mit etwa 15 Minuten im Aeroben (v.a. gerade aus, ev. leicht ansteigend) und steigere langsam bis jeden zweiten Tag auf 60 oder täglich 30 Minuten aerob (Wobei ich selbst nie einen Pulsmeter gebrauche, also nur auf meine Atmung achte.). Jeder soll aber auf seine Facon selig werden! Für die Gesundheit ist aber auf Länge die 3-in-3-Regel wichtig: im Minimum 3 Stunden wöchentlich, verteilt auf mindestens 3mal!Achtsamkeit
Für wahrhafte und stabile Prozesse ist unsere Anwesenheit nötig. Wenn wir essen, dann essen wir. Wenn wir laufen, dann laufen wir. Wir lenken uns beim Laufen durch nichts ab. Wir setzen keine zusätzliche Reize. Wir nehmen nur das Laufen wahr und erleben es. Wir rennen nicht mit einem Walkman im Ohr oder mit Stöcken in den Händen. Statt erschöpft werden wir durch achtsames Laufen erfrischt und erholen uns, paradoxerweise, weil wir Unangenehmes zulassen und nicht wegrennen vor unseren Empfindungen.die Arm-/Handstellung
während des Rennens: Zur Vermeidung einer längerdauernden isometrischen Kontraktion (mit negativer Minderdurchblutung und folgenden Verspannungen, resp. Ansatzbeschwerden v.a. im Ellbogen- und Schulterbereich) soll immer wieder mal die Faust (falls vorhanden) geöffnet werden oder stets mit offenen oder mind. halboffenen Händen gerannt werden. Lass auch immer wieder mal Deine Arme frei hängen und mitbaumeln.Daraus lässt sich auch ersehen, dass sog. "heavy hands" (Gewichte, die man in den Händen hält) oder Stöcke in den Händen eine sehr negative Wirkung haben können, da die Gefahr besteht, die Faust beim Vorschwingen der Arme nicht zu öffnen.


