Harmonie durch Yoga: die Stellung

Diese alte
Gesundheitsgymnastik indischen Ursprungs besteht darin, verschiedene Stellungen aneinander zu reihen: Verdrehungen, durch die, koordiniert mit der Atmung, die körperlichen Spannungen gelöst werden können. Dabei werden Koordination und Interaktion zwischen Körperhaltung und Nervensystem erleichtert. Für diese Stellungen sind keine besonderen
körperlichen Voraussetzungen nötig. Zu diesen Haltungen (Asanat) gibt es verschiedene Schulen: Zum Beispiel die Schule von Pattabhi Jois, die auf einer schnellen und kontinuierlichen Arbeit, begleitet von einer hörbaren Atmung (Ujjayi), basiert. Eine andere Schule ist die von Sri Raghavendra, die im
Sonnengruß spezialisiert ist. Dieser ist dort zu einer Arbeitsform in sich geworden, mit Konzentration und Mantra-wiederholung... Das kann bis zu 108 Sonnengrüßen am Stück gehen.
Die Atmung
Die
Kontrolle der Atmung ermöglicht es den Yoga-Schülern, die Zirkulation der Energie in ihrem Körper zu beherrschen. "In der Yoga-Sitzung wird die ganze Konzentration auf den Atemverlauf gelenkt," erklärt Laurence Gay. Die
Atemübungen werden flüssig und in aller Ruhe aneinander gereiht. " Ich atme, also bin ich," so könnte das Motto dieser Disziplin lauten.
Die Konzentration
Egal welche
Yoga-Disziplin man wählt: Ohne Konzentration (dharana) ist es unmöglich, das höchste Ziel des Yogas, d.h. die Extase, zu erreichen. Daher müssen wir uns von jeglicher Ablenkung durch unsere physischen Sinne loslösen. Der Geist muss von seinen zahlreichen Sorgen befreit werden, was vor allem einer enormen Konzentrationsstärke bedarf.
Der Wohlfühleffekt
Der Wohlfühleffekt tritt sofort ein und hält auch nach der
Yoga-Sitzung noch an. Übrigens können viele der Stellungen jederzeit im Alltag prakti- ziert werden. Im Prinzip braucht man nur einen Teppich, auf dem man die Stellungen einnehmen kann. Die Kleidung sollte möglichst bequem und elastisch sein, um dem Körper so viel
Bewegungsfreiheit wie möglich zu gewähren. Wichtig ist vor allem, die Übungen regelmäßig durchzuführen. 10 Minuten pro Tag wären optimal: