Die Atmung (Ujjay): Eine gleichmäßige und kraftvolle Atmung dient als Fixpunkt der Konzentration und leitet die Bewegungen. Die Kontraktion bestimmter Muskelgruppen (bandhas) erhält die durch Dynamik und Atmung aufgebaute Hitze und Energie im Körper und stützt die Wirbelsäule. Der Körper wird kräftiger, geschmeidiger und erhält eine vitale Ausstrahlung. Außerdem werden bei dieser Atemtechnik körperliche Giftstoffe eliminiert. Beim Ashtanga Yoga schwitzt man, und das ist ein gutes Zeichen.Der Blick nach Innen (drishti): Die Augen sind weit geöffnet und fokalisieren sich auf einen Körperpunkt, um die Konzentration zu erhöhen.
Die positive Wirkung des Ashtanga Yoga: Diese Yoga-Form kombiniert Kraft, Geschmeidigkeit, Stabilität und die Arbeit an der körperlichen Haltung. Es geht vor allem darum, sich der Atmung bewusst zu werden. Die Yoga-Sitzung basiert auf verschiedenen Serien des Sonnengrußes, bei denen der Körper aus seiner Einrostung befreit und die Energie kanalisiert werden soll. Ashtanga Yoga ist ein wahrer Ausdauersport, der auch das Selbstvertrauen stärkt.
Lyengar-Yoga
yengar Yoga wurde ab den 40er Jahren von dem Inder B. K. S. Iyengar und seiner Tochter Geeta entwickelt. Ab 1975 verbreitete dieser unangefochtene Yoga-Meister seine Lehre auf den fünf Kontinenten. Bei dieser Yoga-Form handelt es sich um eine richtige Meditationsarbeit, bei der Geist und Seele gleichermaßen gestärkt und Muskelkraft und Gelenkigkeit trainiert werden. Die Stellungen im Stehen sind bei dieser Yoga-Form besonders wichtig. Wenn Stellungen (Asanas) eingenommen werden konzentriert sich der Geist auf diese Aktion sowie auf die Atmung. Nach und nach wird der Geist dann mit Körper und Atmung eins. Die körperlichen Anspannungen werden gelöst und die psychologischen Sperren abgebaut. Gedanken wie "ich schaffe das nie " oder "es tut wirklich zu weh" weichen einer erhöhten Wahrnehmung des Körpers. Diese Yoga-Form konzentriert sich besonders auf die Präzision und die Symmetrie des Körpers. Das ist wichtig, da wir bei den meisten sportlichen Übungen unsere reine Muskelkraft in Anspruch nehmen. Hier wird präzise gearbeitet: Die tiefen Muskeln werden angesprochen und die Dynamik der schwachen Segmente wird gefordert. Ergebnis: Je weiter man kommt, desto weniger strengt man sich an und desto mehr entspannt man sich.Die positive Wirkung des Iyengar Yoga: Häufiges Praktizieren führt zu starken Beinmuskeln, erhöht die Vitalität, verbessert den Blutkreislauf, die Körperkoordination und das Gleichgewicht.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.aufeminin.com)


