Herausfordering Kilimandscharo

 
Herausfordering Kilimandscharo"service: gesundheit" begleitet einen rüstigen Hessen, der sich Großes vor genommen hat: Zusammen mit anderen den höchsten Berg Afrikas zu besteigen. Die "Kili60+ - Tour 2006" nennt sich ein ganz besonderes Abenteuer für aktive Menschen ab 60. Mit einer langen und intensiven Vorbereitung soll auch der ältere Organismus noch eine solche Herausforderung schaffen.

Unser Hesse ist Hans Körting aus Darmstadt der behauptet, dass er eigentlich völlig unsportlich sei. Mit knapp 60 erfüllt er die Voraussetzungen, um in der „Oldie Gruppe“ mitzumachen. Lange musste der Beamte auf diese Chance warten. Denn bereits vor vielen Jahren durfte der Regierungsrat mit dem Schwerpunkt öffentliches Dienstrecht den Berg schon einmal ehrfurchtsvoll von unten betrachten, und seit dieser Zeit ließ ihn der Wunsch, einmal hinauf zu steigen, nicht mehr los. Voraussetzungen für die Teilnahme sind eine gute physische Leistungsfähigkeit und eine hohe psychische Belastbarkeit gepaart mit starker Willenskraft. Eine alpine Wandererfahrung ist dnnoch ausreichend, um die hochalpine Trekkingtour zu bewältigen. Nicht zu unterschätzen sind allerdings die Höhe und der geringe Sauerstoffanteil, der eine deutliche Leistungsreduzierung bewirkt.

Die Teilnehmer werden in der Vorbereitungsphase untersucht und erhalten anhand der ermittelten Leistungsdaten Trainingspläne, um spezifisch zu trainieren. Eine ärztliche Untersuchung wird darüber hinaus empfohlen, damit keine Bedenken und Einwände gegen die Teilnahme bestehen. Insbesondere Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Herz- und Kreislauferkrankungen, neurologische Erkrankungen, Bewusstseins- oder Gleichgewichtsstörungen sind zu berücksichtigen. Sämtliche Maßnahmen werden von erfahrenen Sportwissenschaftlern, Outdoortrainern, Medizinern und Pädagogen des Hubert Schwarz Zentrums geleitet und betreut. Die Tour wird darüber hinaus von einem Arzt begleitet.

Mit Strategie und der „power of mind“ soll die Gruppe Ziele erreichen und Grenzen überschreiten. Kleine zielgerichtete Schritte sollen zum Erfolg führen. In mehreren Aktiv-Wochenenden erfahren die Teilnehmer alles über Höhenmedizin, Impfungen, Malaria-Prophylaxe, alpine Gefahren und Wandertechniken. Durch mentales Training und Rückenausgleich erhalten sie eine Leistungsdiagnostik mit Auswertung und Trainingsempfehlungen. Eine Laufstilanalyse mit Laufschuhberatung gibt Aufschluss über das Abrollverhalten des Fußes mittels Videoaufzeichnung, um im praktischen Trainingsschwerpunkt alpine Bewegungsmuster lesen Sie weiter




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