Ihre Haltung während das Laufen

 
Ihre Haltung während das Laufen

Mit und nicht gegen die Schwerkraft

Wir lassen einfach los und die Schwerkraft, unser Gewicht wirkt!Wie erreiche ich dies? Das Gewicht des Oberkörpers ist der Motor. Man läuft dazu mit wenig Vorlage im Brustbereich. Man kann sich ein Seil vorstellen, das uns am Brustbein schräg nach vorne unten zieht. Dadurch Schwingen die Beine wie von selbst (aus den tiefen Schwingmuskeln (Iliopsoasmuskeln)) und es entsteht kein muskelaktives Vorsetzen (durch den "oberflächlichen" Quadriceps-Muskel). Es folgt automatisch (ohne das man was "tut") eine runde Abrollbewegung im Fuss von der Ferse (zuerst aufsetzen) zum Vorfuss. Praktisch immer ist ein Fuss am Boden und nie beide gleichzeitig in der Luft . Wir wollen ja nicht in die Luft springen und so viel Energie verlieren, sondern vorwärts kommen! Man drückt also den Vorfuss nicht ab. Der Kopf balanciert auf der Mittelachse des Hals (nicht nach vorne strecken). Das Seil, das uns imaginär zieht ist nicht an der Stirn angemacht, sondern am Brustbein. Der Schultergürtel liegt leicht auf dem Körper (wie ein leichtes Joch) und alles, auch die Arme hängen daran. Auch das Becken hängt wie ein Topf (Bauchmuskeln, Gesäss, Beckenboden entspannt), die Beine hängen aus dem Becken raus (wie Pendel, die hinten bis zu den Rippen rauf reichen = normale Schwingmuskeln mit umliegenden Bindegewebe (Myofaszien)). Der (hängende) Beckenring schwebt wie mit dem Oberkörper durch den Raum und unten schwingen die Beine (Als Trainingseinheit empfiehlt es sich, mit einem gefüllten Wasserglas in der Hand zu laufen. Wenn dies gelingt, ohne etwas zu verschütten, ist der ideale Laufstil bald erreicht.).

Dies ergibt eine katzenartige, leichte, entspannte Schwungbewegung (man hängt quasi in seinem Bindegewebe) und nicht ein muskelzentriertes, angestrengtes Kraftlaufen. Dies ist also nicht die Vorfusstechnik (die leider auch für Laiensportler probagiert wurde), sondern sozusagen eine Ganzfusstechnik. Die Vorfusstechnik erachte ich als medizinisch bedenklich und resultiert in vielen Bindegewebsproblemen im Unter- und auch im Oberschenkel (siehe z.B. das mediale Schienbeinkantensyndrom: mehr hier ).

Von aussen nach innen

Durch diese Art Laufen wird ein Extra-Stretching kaum mehr nötig (siehe unten unter "Stretching")! Man kann ein Gefühl entwickeln, wenn die Grenze erreicht ist, wo ich von der oben beschriebenen Bewegung aus den intrinsischen, inneren, lesen Sie weiter




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