Laufen: Nutzen
Gesundheitlicher Nutzen regelmässiger nachhaltiger körperlicher Bewegung:Bewegung verbrennt das "schlechte" Fett: Regelmässige sportliche Ausdauerbetätigung reduziert das Gewicht zwar nur minim, dafür kann sie das schlechte, da stoffwechselaktive Bauchfett, das innere Organe umgibt, verbrennen. Zu viel Bauchfett erhöht das Risiko für Diabetes, Herzkreislaufkrankheiten und Krebs (siehe unten). Zur Kontrolle eines gesundheitlichen Trainingseffekts ist also nicht das Gewicht massgebend, sondern der Bauchumfang (siehe hier!):
- 50 %-iger Rückgang des Herzinfarktrisikos (d.h. eine mit dem Nichtrauchen vergleichbare Risikoverminderung)
- 50 %-iger Rückgang des Risikos der Entwicklung von Diabetes («Erwachsenendiabetes»)
- 50 %-ige Reduktion des Risikos von Fettstoffwechselstörungen, respektive der Adipositas:Alleine über Sport und Bewegung abzunehmen ist schwierig: Um überhaupt messbar an Gewicht abzunehmen, sind täglich mindestens 20 Minuten Bewegung ohne Unterbrechung von mittlerer Intensität erforderlich. allerdings erleichtert Bewegung das abnehmen erheblich und wirkt auch einem Teil der Risikofaktoren der Fettsucht entgegen (über eine Reduktion des Bauchfettes: siehe oben). (Dunn AL, Marcus BH, Kampert JB, et al.Comparison of lifestyle and structured interventions to increase physical activity and cardiorespiratory fitness: a randomized trial.JAMA.1999;281:327-334)Dazu muss gesagt werden, dass intensives Joggen häufig bei Menschen mit Essstörungen angetroffen wird (nach neueren Studien bis 18%!). Lesen Sie dazu meine Seite über diese seelischen Störungen.
- 30 %-ige Reduktion des Risikos der Entwicklung von zu hohem Blutdruck8-10 mmHg-Rückgang des Blutdruckes von Personen mit zu hohem Blutdruck (d.h. eine mit Medikamenten vergleichbare Wirkung)
- Rückgang von Depressions- und Angstsymptomen.Psychisch positive Veränderungen, die Menschen durch Jogging erleben:Wer läuft, nimmt seinen Körper besser wahr, empfindet Stolz auf die eigene Leistung und verliert mit zunehmenden Laufpensum die Angst zu versagen. Joggen macht kontaktfreudiger und psychisch stabiler. (Literatur dazu: Ulrich Bartmann, "laufen und Joggen für die Psyche", DGVT)
- Sportler schütten in Stresssituationen weniger des Nebennierenhormons Kortisol aus und die Pulsfrequenz bleibt tiefer als bei Untrainierten. Sie sind stressresistenter.
- Schutz vor Dickdarm- und Brustkrebs. 70 %-ige Reduktion einen Prostatakrebs zu haben
- Verzögerung des Auftretens von Osteoporose und Vorbeugen von Stürzen älterer Personen
- mehr Jahre selbständigen Lebens für ältere Personen


