Laufen: Streching und Schuhe

 
Laufen: Streching und Schuhe

Stretching

ist wie oben erwähnt nicht unbedingt notwendig (Diese These wurde neulich wieder in einer australischen Studie an Armeeangehörigen bestätigt, es kann sogar bei Freizeitjoggern die Verletzungsgefahr leicht erhöhen. Falls man Freude daran hat: am besten ca. 10 Minuten laufen, dann anhalten und die Übungen durchführen, allerdings höchstens 10 Minuten und nicht zu intensiv. Ich selbst ziehe den Sonnengruss aus dem Hata-Yoga vor, den ich dann gleich zwei- bis dreimal hintereinander ausführe.  Am besten ist es aber, einfach langsam loszulaufen. Dieses Warming-Up bereitet nicht nur die Muskeln vor, auch alle Organe, mein ganzer Körper wird aufgewärmt.  Daneben bevorzuge ich auch Shake-ups, Durchschütteln des ganzen Körpers während des Joggens. Ich schüttle für Minuten Arme, Beine, Becken, Oberkörper und Kopf und locker so all meine Muskeln. Nach intensivem Joggen sollte keinesfalls statisch gedehnt werden. Denn das drosselt die Durchblutung und verzögert die Regeneration. Zudem können dadurch kleine Muskelfaserverletzungen (die es nach 60 Minuten Laufen immer wenige hat) noch vergrössert werden. Auch hier lautet die Devise: langsam auslaufen! Cool-Down!

Laufschuhe

Wann immer möglich sollten Sie auch mal barfuss laufen. Wer barfuss läuft. läuft instinktiv richtig. Alle Muskeln der unteren Extremitäten werden dabei angesprochen und so wieder in ihren Normalzustand gebracht. Ein Laufschuh (und übrigens auch ein Alltagsschuh) soll also möglichst nah beim Barfusslaufen sein: eher dünne, flexible Sohle (keine dieser enormen Dämpfung - hier wird ein Grossteil der aufgewandten Läuferenergie schlicht und einfach vernichtet und steht für die Fortbewegung nicht mehr zur Verfügung. Auch resultieren daraus durch zusätzliche Seitwärtskippbewegungen Achillessehnenprobleme.). Seit 2005 hat die Schuhindustrie endlich diese Gedanken aufgenommen und entwickelten nun auch Laufschuhe mit diesen Ideen (z.B. Nike Free). Laufschuhe dem Laufstil anpassen: Korrektur von Pronieren (Abrollen über Innenrand des Fusses) oder Supinieren (Aussenrand) : Verhindern einer Pendelbewegung der Achillessehne.
Wichtig ist möglicherweise das Alter der Laufschuhe. Sind sie bereits mehr als ein Jahr in Gebrauch, steigt das Verletzungsrisiko. Am besten hat man mehrere Laufschuhe, die man im Wechsel benutzt. So lässt sich der negative Einfluss eines Paares auf ein Minimum reduzieren.




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