Methamphetamine

 
MethamphetamineHamburg - Methamphetamine gehören zur Gruppe der Stimulanzien und werden gemäß der vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der Welt-Antidoping-Agentur (Wada) geführten Verbotsliste mit einer empfohlenen Sperre von bis zu drei Monaten für Ersttäter geahndet. Sie wirken über das Nervensystem und gelten als extrem starkes Aufputschmittel, das vor allem von Lkw-Fernfahrern benutzt wird, um länger wach zu bleiben. Bekannter sind Methamphetamine unter der Szene-Bezeichnung "Speed". Sie werden unter den Namen Chrystal und Yaba Shabu als Pulver oder in kristalliner Form vertrieben. Sie wirken bis zu 30 Stunden und damit um 30 Prozent länger als Amphetamine. Schon erste Versuche mit der stark stimulierenden Droge können bei den Konsumenten zu einer psychischen Abhängigkeit führen. Beim Entzug kommt es häufig zu Depressionen.

Keine Anzeichen gibt es dagegen bislang für körperliche Abhängigkeit. Methamphetamine verleihen laut Fachliteratur ein Gefühl von Stärke, Schnelligkeit und sexueller Erregung. Sie wirken ähnlich wie Kokain. Die Ausschüttung der körpereigenen Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin wird erhöht. Dies setzt Schmerzempfinden, Schlaf- und Hungerbedürfnis herab. Ein gesteigertes Selbstvertrauen ("Ego-Droge") sowie eine verstärkte Aufmerksamkeit und Wachsamkeit sind weitere Effekte. Diese euphorische Phase wird allerdings von einer stark depressiven, aggressiven Stimmung abgelöst. Die Droge verursacht Organschäden bis hin zum Herzstillstand. Im paranoiden Wahn kommt es häufig zu Selbstmordversuchen und amokartigen Panikattacken. Deshalb gelten Methamphetamine als eine der gefährlichsten Drogen der Welt.




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