Mögliche Auswirkungen chronischen Amphetamin-Konsums

- Bei mehrmaliger Aufnahme binnen kurzer Zeit läßt die Wirkung deutlich nach
- Hierdurch bedingte Dosissteigerung bis in den Bereich von mehreren Gramm pro Tag infolge Gewöhnung und Toleranzentwicklung gegenüber der Drogenwirkung
- Übergang zum wiederholten i.v. Konsum über mehrere Tage und Nächte. Danach pathologischer Schlafzustand über einige Tage, gefolgt vom Entzugs-Syndrom
- Bei Dauerkonsum Ausbildung massiver psychischer Abhängigkeit vom Amphetamin-Typ. Keine ausgeprägte körperliche Abhängigkeit !
- Halluzinatorisch-paranoide Psychosen, Gewalttätigkeit
- Depressionen
- Subjektiver Ausweg: erneuter Konsum
- Wechselnde Anwendung von aufputschenden und schlafinduzierenden Mitteln (Schlaf- und Beruhigungsmittel bzw. Alkohol) bei entgleistem Schlaf-Wach-Rhythmus ("uppers" und "downers"), ein Weg in die Polytoxikomanie
- Abmagerung, körperliche Auszehrung
Entzugssyndrom
Keine ausgeprägten körperlichen
Entzugserscheinungen.
- Erschöpfungszustände
- Pathologisches Schlafbedürfnis
- Schwere bis schwerste Depressionen
- Suizidneigung
- Heißhunger
Toxikologischer Nachweis in Körperflüssigkeiten
- Im Blut: etwa 1 Tag nach letztmaligem Konsum
- Im Urin: etwa 2 bis 3 Tage nach letztmaligem Konsum
Durch eine
Haaranalyse kann - beispielsweise zur Beurteilung der Fahreignung - ein gewohnheitsmäßiger bzw. monatelang zurückliegender Konsum nachgewiesen bzw. bestätigt werden.