Abhängigkeitskonsum bei Drogen

 
Abhängigkeitskonsum bei DrogenMedizinisch spricht man von einem chronisch-exzessiven bzw. pathologischen Konsum. Vom Abhängigenkonsum sprechen wir, wenn die Funktionszuschreibung an den Stoff derartig umfangreich und vielschichtig ist, dass ein Dasein ohne den Konsum des Suchtmittels für den Konsumenten nicht realisierbar erscheint. Die Einnahme einer Substanz (stoffgebunden) ist ein derart wichtiger Teil seines Lebensstils geworden, dass ein Ausbleiben des Konsums die Person in eine extreme Notlage seines zwanghaften Verlangens nach Zufuhr der Substanz hervorruft. Von Sucht wird erst dann gesprochen, wenn die Abhängigkeit den Zustand des Menschen gesundheitlich und sozial zerrüttet. Es ist der krankhafte Endzustand der Abhängigkeit von einer Droge, einem Genussmittel oder einer Verhaltensweise, wobei der Mensch nur noch bestrebt ist, sich das Suchtmittel mit steigender Dosis zuzuführen. Enthaltsamkeit vom Suchtmittel ist nicht mehr möglich und führt zu allen möglichen sogenannten „Entzugserscheinungen“. Sein Ziel ist dann nicht mehr die „berauschende oder dämpfende Wirkung“ sondern überwiegend nur die Verhinderung oder Beendigung der Entzugserscheinungen. Abhängigkeit und Sucht sind niemals von heute auf morgen vorhanden.

Sie gehen meist einher mit sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung, Verwahrlosung und Verelendung sowie gesundheitlicher Auszehrung. Die psycho-sozialen Ursachen dafür sind so vielfältig wie das Leben selbst und vielfach das Ende einer langen Kette individueller, sozialer und gesellschaftlicher Fehlentwicklungen. Zerrüttete Familienverhältnisse, fehlende Zukunftsperspektiven bei gleichzeitig wachsenden Leistungsanforderungen, Einsamkeit, Werteverlust, fehlende soziale Bindungen, Konsumorientierung und einer Öffentlichkeit, die Stoffe, wie Nikotin, Alkohol und Medikamente, wie alltägliche Konsum- und Gebrauchsgüter lesen Sie weiter




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