oder einer Suchtberatungsstelle verfasst. Sämtliche Unterlagen gehen dann zu dem zuständigen Rententräger. Dieser prüft die Unterlagen und genehmigt (oder verweigert) die Therapie. Die stationäre Therapie geht in der Regel über drei bis sechs Monate.

Der Zeitraum erscheint auf den ersten Blick recht lange. Aber Niemand muss Angst haben, dass z.B. der Arbeitsplatz dadurch verloren geht. Alkoholismus ist eine anerkannte Krankheit und wegen Krankheit darf Niemandem gekündigt werden. Aber wer weiterhin trinkt, gefährdet seinen Arbeitsplatz auf jeden Fall. Das Gleiche gilt auch für Beziehungen. Eine Beziehung, die bereits eine lange Zeit, trotz Alkohol überstanden hat, wird durch ein paar Wochen Trennung nicht zu gefährden sein. Im Gegenteil! Denn nur so haben die Partner die echte Chance auf einen Neuanfang und ein Leben ohne Alkohol. Aber egal, welchen Weg man einschlägt - der eigene Wille mit dem Trinken aufzuhören muss da sein. Eine Therapie, die "erzwungen" ist, wird keinen dauerhaften Erfolg haben. Und eines muss auch klar sein: Man bleibt sein Leben lang Alkoholiker. Zwar wird die körperliche Abhängigkeit in ca. ein bis zwei Wochen überwunden sein, aber die psychische Abhängigkeit bleibt. Es ist ein Trugschluss glauben zu wollen, dass man nach einer Therapie kontrolliert weiter trinken kann. Da ein betroffener Alkoholiker am besten Bescheid weiß über diese Sucht, möchte ich die Lektüre der nachfolgenden (insbesondere der privaten Seiten) allen Alkoholikern und ihren Angehörigen, Freunden , Kollegen und Interessierten ans Herz legen.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.kessie.de)




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