Hasch und Marihuana: Legenden und Fakten
Die Hanfpflanze ( botan: Cannabis Sativa ) ist eine der ältesten bekannten Kulturpflanzen der Menschheit. Um ca. 3000 v.Chr. wurde Cannabis in China und Zentalasien angebaut und dort unter anderem in der traditionellen Medizin eingesetzt . Die Stengel des Hanfes sind hohl und besitzen eine faserige Rinde. Diese Fasern werden durch eine ähnliche Vorgehensweise wie beim Flachs gewonnen, damit lassen sich eine Vielzahl von Geweben herstellen wie z.B. Textilien, Seile oder Segeltuch. Papier läßt sich aus Hanf genauso herstellen wie Faserplatten oder Dämmmaterial für das Baugewerbe. Aus 1 Hektar Hanf läßt sich etwa so viel Papier herstellen wie aus 4 Hektar Wald. Das Öl der Samen kann man als Speiseöl verwenden und bei der Herstellung von Seifen, Kosmetika oder Ölfarben. Außer dieser Vielzahl von Möglichkeiten besitzt Hanf noch einen weiteren Vorteil: Die Pflanze ist äußerst robust, wächst so ziemlich überall, ist relativ unempfindlich gegen Schädlinge und laugt den Boden nicht aus. Die Pflanze trägt eingeschlechtliche, zweihäusig verteilte Blüten, d.h. es gibt rein weibliche und rein männliche Exemplare. Die Drüsenhaare besonders der weiblichen Pflanze des indischen Hanfes ( botan: Cannabis Indica ) sondern ein Harz ab das als Haschisch geraucht, gegessen oder in warmen Getränken wie Tee oder Kakao aufgelöst getrunken werden kann. Die harzigen, getrockneten Blätter, Stengel und vor allen Dingen die Blüten werden als Marihuana oder Ganja bezeichnet. Dieses Harz enthält den psychoaktiven Bestandteil von Haschisch und Marihuana - den Wirkstoff Tetrahydrocannabinol ( THC ), der auch gegen Streß, Migräne, Appetitlosigkeit, Brechreiz, Glaukom, Epilepsie, Asthma oder Neurodermitis helfen kann und in der neueren Medizin von Ärzten bei der Therapie von Aids- oder Krebskranken angewendet wird .Über die Rauschwirkung von Haschisch und Marihuana ist schon sehr viel geschrieben worden, leider auch, ob aus Absicht oder Unkenntnis, sehr viel falsches. Haschisch und Marihuana gehören zu den sogenannten "Bewusstseinserweiternden Drogen". Die Wirkung tritt etwa 10-20 Minuten nach dem Rauchen bzw. 1-1,5 Stunden nach dem Essen oder Trinken ein, beim Erstkonsum ist allerdings oft überhaupt keine Wirkung spürbar. Als körperlich feststellbare Nebenwirkungen werden häufig eine anfänglich erhöhte Pulsfrequenz, höherer Blutdruck, gerötete Augen und ein trockener Mund genannt.Der Einfluß den Cannabis auf die Sinne hat ist sehr viel schwerer zu beschreiben, die Wirkung hängt sehr stark vom psychischen Zustand des Rauchers, von der Qualität und der Menge des konsumierten THC´s ab. Am lesen Sie weiter


