nur ihre natürliche grosse Vielfalt und Mischung für den günstigen Einfluss von Gemüse und Obst verantwortlich.  Auf Ähnlichkeit gewisser Zusatzstoffe mit Fetten der Bazillen der Tuberculose weist ein Spezialist für Infektionskrankheiten aus Wien. Sie können damit die entzündliche Reaktion bei M. Crohn, vielleicht auch bei Colitis ulcerosa hervorrufen. Diese Umstellung der Ernährung auf weniger Fleisch, Fett, Zucker, Fertigprodukte und mehr Gemüse und Obst kann nicht schaden, da sie für die Gesundheit allgemein vorteilhaft ist.

Patienten mit Colitis ulcerosa, vor allem mit den schwereren Verläufen, können aus dem Darm bluten und unter Eisenmangel leiden. Falls sie dann Eisen brauchen, sollen sie es zusammen mit Vitamin C und E einnehmen. Sonst können die Eisenpräparate die Oxidation erhöhen, sog. oxidativen Stress verursachen. Sie sollen auch Antibiotika und Schmerzmittel möglichst meiden. Antibiotika stören die normale Darmflora, worauf Patienten mit Colitis ulcerosa empfindlich reagieren. Schmerzmittel (sog. nichtsteroidale Antirheumatika) begünstigen die Entzündung bei dieser Krankheit, im Unterschied zu Rheuma, bei welcher sie hemmend wirken. Die Darmschleimhaut produziert bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn weniger Stoffe (Defensive), die den Wachstum der Bakterien hemmen, was zur Entzündung beitragen soll.

Die Dickdarmschleimhaut produziert bei Colitis ulcerosa weniger eines Fettes (Lecithin), das die Schleimhaut schützt. Die Wissenschaftler der Heidelberger Universität untersuchen die Wirkung einer besonderen Form, die eingenommen, nicht verdaut wird und die das natürliche Lecithin im Dickdarm ersetzten soll. Für ihre Untersuchung suchen sie Patienten mit Colitis ulcerosa. In einer Gesundheitssendung „Puls“ des Schweizer Fernsehens berichtete eine Patientin mit M. Crohn, der bereits neunmal ein Stück ihres entzündeten Darmes entfernt wurde, dass es ihr gut geht, wenn sie fastet, schlecht, wenn sie isst. Offensichtlich hat sie noch niemand aufmerksam gemacht, dass, wenn sie ihre Nahrungsmittel auswählen würde, kämmen die Schübe der Entzündung mindestens seltener und weniger stark, der Verlauf der Krankheit würde milder.

Diese Gründe und Massnahmen gelten für jeden Patienten mit Colitis ulcerosa. Persönliche Nahrungsunverträglichkeiten und Störungen der Darmflora spielen jedoch auch eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und beim Verlauf der Krankheit. Die Unverträglichkeiten kann man z.B. mit NAET-Methode, oder mittels der Bestimmung der Nahrungsmittel-IgG bestimmen und dann entweder mit NAET direkt, oder durch Rotation indirekt behandeln. Colitis ulcerosa gehört zu den sog. Autoimmunkrankheiten. Bitte lesen Sie darüber unter „Autoimmunkrankheiten und Umwelteinflüsse, unter besonderer Berücksichtigung der Ernährung“. Wie Sie Ihre Verdauung allgemein bessern können, erfahren Sie hier.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.gesund-durch-essen.ch)




Infoflasche die meist komplette Informationsquelle! Helfen Sie uns Infoflasche zu ergänzen und promoten Sie gleichzeitig ihre Site. Haben Sie noch interessante Informationen? Machen Sie sich infoflasche Partner!