Das Thema Nahrungsergängzungsmittel...

 
Das  Thema Nahrungsergängzungsmittel...Das Thema Nahrungsergänzungsmittel ist ein Feld, in dem sich eine ganze Heerschaar von Dumm- schwätzern und geistigen Dünnbrettbohrer tummeln, die im wesentlichen immer wieder die gleichen Lügen, Halbwahrheiten und im Interesse der Nahrungsmittelindustrie, die ihre künstlich angereicherten Lebensmittel verkaufen möchten, gefälschte und geschönte Studien verbreiten. Es wird ständig auf's neue erzählt, die Nahrungsmittel in der heutigen Zeit seien für eine gesunde Ernährung nicht ausreichend und müßten entsprechend ergänzt werden. Insbesondere gäbe es einen Mangel an diversen Stoffen, zu denen neben Jod auch Vitamine oder neuerdings Folsäure gehören. In der Schweiz wird dem Brot seit kurzem Folsäure zugesetzt. In Deutschland gehe das nicht, weil das Grundgesetz eine derartige Zwangsmedikation verbietet. Welch eine Ironie im Hinblick auf die hier stattfindende Zwangsmedikation mit Jod.

Hierzu sei angemerkt, dass es auf diesem Planeten sicherlich Mangelgebiete gibt. Diese befinden sich z.B. in Uganda, Nigeria oder Kolumbien. Dort gibt es Menschen, die mit einer Schale Reis oder Maismehl am Tag auskommen müssen und ihr Wasser aus einem 5 km entfernten Dreckloch beziehen. In diesen Ländern gibt es Mangel in vielerlei Hinsicht. In den meisten Ländern der westlichen Welt, insbesondere den reichen, besteht jedoch nicht der geringste Anlass, von einem "subklinischen Mangel" an Vitaminen, Mineralstoffen oder sonstigen Inhaltsstoffen auszugehen. Wir beziehen unsere Nahrungs- mittel inzwischen täglich frisch aus der ganzen Welt, das Angebot ist so üppig wie nie. Selbst im Winter gibt es Obst und Gemüse im Überfluss. Bedingt durch den hohen Konsum von Wurst, Fleisch, Butter, Käse und Milchprodukten besteht überhaupt kein Anlass, von einem generellen Mangel irgend einer Art auszugehen.

Für gewöhnlich müssen niedrige Plasmaspiegel als Beleg für die Mangelthese herhalten. So korreliert z.B. bei ein Rauchern ein niedriger Carotinspiegel im Blut mit einer erhöhten Erkrankungsrate für Lungenkrebs. Dies wird dann als Beweis dafür angesehen, dass niedrige Carotinspiegel Lungenkrebs auslösen. In Wirklichkeit handelt es sich aber bei dem angenommenen Mangel um eine Schutzreaktion des Körpers, so dass die Gabe von ß-Carotin die Krebsrate noch erhöht.

Zudem werden Vitamine, z.B. C und E, heute häufig zur Konservierung verwendet, so dass dort eher von einem Überangebot geredet werden muss. Nur in ganz bestimmten Ausnahmesituationen wie z.B. einer Krebsbehandlung oder einer Schwangerschaft ist es u.U. sinnvoll, Vitaminpräparate einzunehmen. Bei allen anderen muss davon ausgegangen werden, dass hoch dosierte Vitamingaben bestenfalls nutzlos sind, schlimmstenfalls schwer krank machen können.
Es sind eher die heute üblichen Produktions- und Herstellungsverfahren, die damit verbundene Freiset- zung von Umweltgiften, die Verwendung giftiger Insektizide, Pestizide und Herbizide zur Schädlings- bekämpfung und Haltbarmachung, die heute Probleme bereiten und viele Menschen krank machen.




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