Eisen, Zink, Jod

 
Eisen, Zink, Jod

Eisen


ist wichtig für die Blutbildung, bei einem Eisenmangel kommt es zu einer Blutarmut (Anämie). Zu Eisenverlusten kann es z.B. durch Blutungen (Menstruation), Schwangerschaft, und im Wachstum kommen. Außerdem ist die Absorption von Eisen im Darm ein weiterer Faktor, der bei der Entstehung eines Eisenmangels beachtet werden muß. Eisen, welches in Vollkorngetreideprodukten und Gemüse reichlich enthalten ist, wird schlechter resorbiert als Eisen aus Fleisch. Durch Mitverzehr eines Vitamin-C-haltigen Lebensmittels (Obst, Gemüse) kann die Aufnahme erheblich gesteigert werden. Das Obst im Müsli hat deshalb nicht nur Geschmacksfunktion, sondern steigert auch die Aufnahme des Eisens aus den Getreideflocken.

In schwarzem Tee sind viele Gerbsäuren enthalten. Eisen kann durch Gerbsäuren (Schwarzer Tee, Kaffe) gebunden werden, daher sollten zu den Mahlzeiten nicht viel schwarzer Tee oder Kaffee getrunken werden. Eine zu hohe Eisenzufur ist aber auch nicht emphelenwert, es sind negative Wirkungen auf den Dickdarm möglich und Eisen hemmt das Bakterienwachstum im Körper. Eisenhaltige Lebensmittel: Vollkornbrot, Hafer Flocken, Spinat tiefgefroren gegart, Schwarzwurzel frisch, Hülsenfrüchte reif, Rindfleisch frisch gegart, Schwein Fleisch gegart, Rinder-Leber gegart, Schweine-Leber gegart.

Zink

Zink ist ein wichtiger Bestandteil vieler Enzyme. Zu Zinkmangelzuständen kommt es bei uns vorwiegend nach erhöhtem Alkoholkonsum, Entzündungen, operativen Eingriffen sowie Schwangerschaften. Lebensmittel, die Zink enthalten: Vollkornbrot, Weizen Keime, Zuckermais frisch gegart, Sojaeiweiß, Pfifferlinge getrocknet, Hartkäse Magerstufe, Schweinefleisch gegart, Rinder-Leber gegart, Schweine-Leber gegart.

Jod

Jod ist Bestandteil des Schilddrüsenhormons, durch die Verwendung von jodiertem Speisesalz kann Mangel an Jod vermieden werden. Kommt es trotzdem zu einem ernährungsbedingten Jodmangel, so reagiert die Schilddrüse darauf mit einer Vermehrung ihres Gewebes - ein Kropf entstehtd. Besonders in den Gegenden, in denen das Trinkwasser relativ wenig Jod enthält (Harz, Schwäbische Alb, Alpen) und dazu wenig jodreiche Nahrungsmittel (Meeresprodukte) gegessen werden, ist ein Kropf relativ häufig zu finden. Ein Kropf ist bei Schwangeren gefährlich. Dort kann Jodmangel bei der Mutter zu schweren Entwicklungsstörungen beim Kinde führen. Es wird empfohlen, um einem Jodmangel vorzubeugen, wöchentlich 1-2 mal Fisch zu verzehren, da Fische relativ viel Jod enthalten.




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