Mineralstoffe

Die notwendige Zufur der
Mineralstoffe kann im allgemeinen durch eine ausgewogene Mischkost erreicht werden - mit vielen Vollkornprodukten und hohem Gemüseanteil. Mineralstoffe werden bei Aufbauprozessen und im Stoffwechsel des Menschen in geringen Mengen gebraucht und führen bei Mangel zu verschiedenen Störungen. Kritisch ist die
Zufuhr häufig bei Calcium, Eisen, Jod und möglicherweise Chrom. Verluste an Mineralstoffen treten vor allem dann auf, wenn, wie beim Getreide, die mineralstoffreichen Randschichten entfernt werden
Natrium
ist ein Bestandteil des Kochsalzes und es kann kaum zu einer
Unterversorgung kommen. Eher kommt es durch Verzehr von kochsalzreichen Lebensmitteln und Zusalzen zu einem zu hohen Verzehr an Natrium, dadurch könnte sogar Bluthochdruck entstehen. Deshalb ist es sinnvoll, die Kochsalzzufuhr einzuschränken, besonders dann, wenn auf Kochsalz mit Blutdrucksteigerungen reagiert wird. Wichtig ist der Verzicht auf das Zusalzen, sowie die Reduktion des Verzehrs an stark kochsalzreichen Lebensmitteln wie Wurstwaren, Hartkäse, Dosengemüse und Fertigsaucen. Nur bei extremem Schwitzen (Hochsommer) kann es erforderlich sein, auf eine genügende Kochsalzzufuhr zu achten.
Kalium
Ein Mangel an
Kalium äußert sich sich vor allem in einer
Muskelschwäche. Die meisten Lebensmittel enthalten mittlere Mengen an Kalium, wobei tierische und pflanzliche Fette und Öle, Stärkemehle und Zucker wenig Kalium enthalten. Besonders kaliumreich sind Gemüse, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Zu einem Kaliummangel kommt es vor allem bei Durchfall oder Mißbrauch von Abführmitteln, da hier große Mengen Kalium über den Darm verloren gehen können. Diese Lebensmittel beinhalten reichlich Kalium: Pflaumen frisch, Banane frisch, Blattspinat gegart, Kohlrabi frisch, Fenchel frisch, Salzkartoffeln
Magnesium
Selbst wenn die empfohlene Menge 350 mg überschritten wird ist die Wirkung positiv.
Magnesiumgaben können gegen Streß schützen und Schäden am Herzen mindern. Mit einem hohen Anteil magnesiumreicher pflanzlicher
Nahrungsmittel in der täglichen Ernährung ist es leicht möglich, auf eine Zufuhr von bis zu 800 mg Magnesium pro Tag zu kommen. Magnesiumlieferanten: Gemüse, allerdings kann es hier durch Wässern, Blanchieren und Kochen in viel Wasser zu starken Auslaugverlusten kommen, wenn das Wasser nicht mehr weiterverwendet wird, Vollkornbrot, Haferflocken, Hirse Korn geschält, Blattspinat frisch, Kohlrabi frisch, Portulak frisch, Sonnenblumenkern frisch, Hülsenfrüchte.