in den Nieren ausgeschieden. Diese Ausscheidung ist aus für uns auf ersten Blick nicht gut ersichtlichen Gründen durch vermehrte Freisetzung von Kalzium aus den Knochen und dessen Ausscheidung in den Nieren begleitet. Sie ist desto grösser, je weniger Kalium im Blut vorhanden ist. Offensichtlich herrschte während der Entwicklung der Menschheit selten und nur kurzfristig Phosphorüberschuss, und es gab immer genug Kalzium und Kalium.

Dies hat sich in den letzten Jahren in den wohlhabenden und wohlernährten Industrieländern wesentlich geändert. Wir essen sehr viele hochphosphathaltige Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte und Getreide und wenig von den phosphatarmen und kaliumreichen Gemüsen, Salaten und Obst. Unsere Lebensmittelindustrie setzt Phosphorsalze (noch ungehindert) den Produkten zu. Der Anteil der künstlichen Zusätze kann mehr als ein Viertel des schon übermässigen Phosphorangebots ausmachen (der täglicher Bedarf eines 70 kg schweren Menschen ist ca. 1,5 g Phopshat (davon die Hälfte löslich), wir konsumieren oft mehr als doppelte!).

Das Phosphat im Blut steigt durch den Konsum von Kochsalz. Das Kochsalz beschleunigt sowohl die Aufnahme des Phosphats aus dem Darm wie auch den Übergang aus dem Nierenfiltrat (primären Urin) zurück ins Blut. Gegenwärtig konsumieren wir 5-10 Mal mehr Kochsalz als noch vor 200 Jahren und auch so erhöhen und halten wir die schädliche Menge von Phosphat im Körper.

Welche Folgen hat der hohe Phosphatkonsum?

Was können wir dagegen tun?

Wir sollten möglichst folgendes essen:
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.gesund-durch-essen.ch)




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