Vitamine ACDE

Vitamin A
Vitamin-A-Mangel ist eine der Ursachen für die früher in einigen Regionen auftretenden Kropf-Wellen, die bisher gerne einem vermeintlichem "
Jodmangel" zugeschrieben wurden. Als Ursache stellte sich heraus, dass durch intensive Jauche- und Mistdüngung carotinreiche
Futterpflanzen, die normalerweise das Vitamin A liefern, verschwanden.
Vitamin C
Wer ständig im Überfluß Vitamin C zu sich nähme, bekommt Skorbut, wenn er es dann plötzlich absetzen. Hoch dosiertes Vitamin C kann Herzanfälle auslösen. Vitamin C fördert den
Transport von S.hormonen in die Zellen und heizt damit den Stoffwechsel an. Es wird daher häufig Produkten zugesetzt, die der
Gewichtsabnahme dienen. Menschen mit überaktivem Stoffwechsel, wie z.B. Hyperthyreotiker, sollten daher möglichst keine künstlich mit Vitamin C angereicherten Lebensmittel zu sich nehmen.
Vitamin D
Vitamin D ist eigentlich gar kein Vitamin, denn der
Organismus kann es mit Hilfe von Cholesterin und Sonnenlicht in ausreichendem Maße selber bilden. Deshalb hängt der Vitamin-D-Haushalt nicht von der Ernährung ab. Vitamin D wird in hohen Dosen als Rattengift eingesetzt.Vitamin D ist so riskant, dass es der Nahrung, ähnlich wie Vitamin A, nur unter strengen Auflagen zugesetzt werden darf.
Vitamin E
Vitamin-E-Mangel galt lange als eine der Ursachen für
Lungenkrebs bei Rauchern. Da diese einen verminderten Vitamin-E-Pegel im Blut haten, nahm man an, dieser sei mit ursächlich für die Krebs- entstehung und verabreichte daher Rauchern gerne Vitamin-E-Präparate. Im Rahmen der 1996 durch- geführten Finnland-Studie mit 30.000 Teilnehmern wurde u.a auch der Zusammenhang von Vitam-A und Krebsentstehung untersucht. Man kam zu dem Ergebnis, dass Vitamin E das Risiko nicht beeinflußte, wärend das
Krebsrisiko in dr Gruppe, die ß-Carotin-Präparate eingenommen hatte, progressiv anstieg. Die mit 18.000 Teilnehmern durchgeführte Caret-Studie mußte sogar abgebrochen werden, weil bei den Teilnehmern, die Vitamin-A-Präparate genommen hatten, die Krebsrate um 18 % zunahm und die Lebenserwartung um 17 % sank. Es stellte sich heraus das der vermeinltliche
Vitam-Mangel eine Schutzreaktion des Körpers war, um mit den Belastungen des Rauchens fertig zu werden.